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Ein paar Worte zum Weltgesundheitstag

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Viele Menschen träumen davon, ein hohes Lebensalter zu erreichen – bei bester Gesundheit, selbstverständlich. Leichter gesagt als getan. Viele Faktoren beeinflussen die Lebenserwartung. Welchen Anteil sie jeweils genau haben, lässt sich kaum feststellen. Auf einige Faktoren können wir zudem keinen oder nur kaum Einfluss nehmen, wie etwa die eigenen Gene. Andere Faktoren können wir aber durchaus selbst beeinflussen. Deshalb ist es wichtig, sich frühzeitig mit dem Thema des Älterwerdens zu befassen. Wenn wir uns sorgfältig um unseren Körper kümmern, können wir viele der Veränderungen verlangsamen oder sogar ganz verhindern.

Demenz und Pflegegeld

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Seit einigen Jahren wird bei der Einstufung des Pflegegeldes die Demenzerkrankung besonders berücksichtigt. Nun wurde angekündigt, dass die bestätigte Demenzerkrankung bei der kommenden Pflegereform zu einer Pflegegelderhöhung führen wird.

Ein Rückblick und Ausblick von Dr. Rudi Gabriel, Arzt in Eisenstadt.


Der Pflegebedarf eines Menschen wird an Hand von Zeittafeln ermittelt. Besondere Einschränkungen, wie schwere Sehbehinderung, Behinderungen der Motorik und Erkrankungen des Nervensystems werden in die Berechnung einbezogen. Zwei Tätigkeitsfelder bestimmen die Bewertung: Die Hilfsverrichtungen für die Bewältigung des Alltags und die direkten Betreuungsmaßnahmen bei den individuellen Bedürfnissen der Menschen.

Mehr Gesundheitsvorsorge für die ältere Generation!!

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Vor 50 Jahren wurde in Österreich die erste Gesundheitsministerin angelobt. Die Ärztin Ingrid Leodolter führte den Mutterkindpass und die Gesundenuntersuchung ein.

Seither kommen in Österreich verschiedene Instrumente der Gesundheitsvorsorge zum Einsatz.

Ein Rückblick und Ausblick von Rudi Gabriel, Arzt in Eisenstadt.

Die sehr rasche und radikale Senkung der Mutter- und Säuglichssterblichkeit war wohl das wichtigste Ergebnis dieser ersten substanziellen Präventionsmaßnahmen in der österreichischen Gesundheitsversorgung. Seither wurde das Vorsorgeprogramm mehrmals an die Erkenntnisse der sozialmedizinische Forschung angepasst und weiterentwickelt.
Die Brustkrebsvorsorge, das Darmkrebsvorsorgeprogramm und die Einschätzungsmaßnahmen in Bezug auf die Osteoporose für Menschen über 65 sind hier in erster Linie zu nennen.


Unzumutbares Lotteriespiel um die Wohnzimmer-Gratis-Selbsttests!

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„Impfen, Impfen, Impfen“ und „testen, testen, testen“ - diese beiden Ratschläge gab uns die Bundesregierung zum Durchstehen der COVID-Krise mit.

In täglichen Belangsendungen im ORF wird uns das „Testen, zumindest jeden 3. Tag“ empfohlen. Unter anderen wurde von der Bundesregierung großspurig angekündigt, dass jede(r)seit Anfang März in ihrer/seiner Apotheke gegen Vorlage ihrer/seiner E-Card monatlich fünf Wohnzimmer-Gratis-Selbsttests abholen könne.

Allerdings waren alle seit Anfang März bisher den Apotheken zugelieferten Testkontingente bei weiten zu knapp bemessen. Deshalb ergattert man entgegen bereits mehrfach versprochener Nachlieferungen, die Testkitts bestenfalls nach dem Zufallsprinzip. In den meisten Apotheken bleiben sie weiter vergriffen.

Nach den zurückliegenden Verzögerungen bei der Beschaffung und Auslieferung, der Ende des Vorjahres allen über 65-Jährigen versprochenen Gratis-FFP2 Masken, zeigt sich einmal mehr allzu deutlich: Die Regierung verliert sich darin, mit ihrer großspurigen Ankündigungspolitik in die Schlagzeilen zu kommen, während die Umsetzung ihrer Zusagen oft unausgegoren und mangelhaft bleibt.

Nicht ausreichende Bonität, oder eher doch zu alt?

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Wie manche Banken mit älteren KontoinhaberInnen umgehen

Groß war die Überraschung für unseren Kollegen (Name und Identität der Redaktion bekannt), als einen Tag vor seinem siebzigsten Geburtstag im vergangenen Dezember ein Schreiben seiner Bank (Name der Bank bekannt) ins Haus flatterte:

„Sehr geehrter Herr X! Damit Sie Ihr Girokonto flexibel benützen können, lassen wir Überschreitungen zu, indem wir Ihnen auf Ihrem Konto einen Einkaufsreserve zur Verfügung stellen. Diese Reserve hilft Ihnen bei der kurzfristigen Überbrückung von Finanzierungslücken und ist eine formlose Überschreitung auf ihren Girokonto. Die Höhe der Einkaufsreserve richtet sich nach den regelmäßigen monatlichen unbaren Gutschriften am Konto und kann sich daher jederzeit anpassen“, ließ die Bank wissen. So weit so gut, doch was nun in dem Brief der Bank folgte, hatte den gegenteiligen Effekt eines Medikaments zur Blutdrucksenkung.

Druck hat gewirkt – Erhöhung der Altbau-Mietrichtwerte gestoppt!

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Ein Kommentar von Ing. Fritz Fink, Wiener Landesobmann des ZVPÖ.


Eine der finanziellen Haupt-belastungen vieler Haushalte sind die Mietausgaben und da insbesondere bei niedrigen Einkommen, dazu zählen ein Großteil der Pensionistinnen und Pensionisten. Seit der dritten Wohnrechtsänderungsnovelle im März 1994 gibt es den Richtwerthauptmietzins mit seinen Zu- und Abschlägen und dieser ist für viele Bewohner*innen in Altbauten und Gemeindewohnungen anwendbar. Gemäß Gesetz kann die Miethöhe alle zwei Jahre der Inflationsentwicklung angepasst werden. Diese Anpassung (Erhöhung) wäre heuer fällig. Es gab viele Stimmen, die auf Grund der Coronapandemie ein Aussetzen verlangt haben und dazu zählt auch unser Verband, der ZVPÖ. Es ist daher erfreulich zu hören und zu lesen, dass sich die Regierung dieser Forderung gebeugt hat und ein dementsprechendes Gesetz verabschieden will.

Gesundheitskasse: Es spricht der Unternehmervertreter

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Die Vorgänge in der fusionierten Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) verfolgen wir im ZVPÖ mit großer Aufmerksamkeit, sind doch die Leistungen der ÖGK für die ältere Generation von wesentlicher Bedeutung. Derzeit hat der Obmann der Sozialversicherung der Selbständigen, Lehner, den Vorsitz im Dachverband der Sozialversicherungen für ein halbes Jahr inne. In dieser Eigenschaft erschien ein Interview mit ihm dieser Tage in der „Presse“, das an Kaltschnäuzigkeit und Impertinenz nicht zu überbieten ist und alle Befürchtungen bestätigt, die wir seinerzeit bei der Fusionierung der Krankenkassen geäußert haben.

Das Grazer Modell

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Die Stadt Graz hat unter dem KPÖ-Stadtrat für Gesundheit und Pflege, Robert Krotzer, vor zweieinhalb Jahren ein Modell für pflegebedürftige Grazer und Grazerinnen entwickelt, das eine merkliche Verbesserung bedeutet.

Eine Zuzahlung der Stadt Graz macht es einfacher, in den eigenen vier Wänden bleiben zu können. Unabhängig vom Betreuungsausmaß, das sie zuhause in Anspruch nehmen,
sorgen Ausgleichszahlungen der Stadt Graz dafür, dass den Betroffenen die Höhe der Mindestpension erhalten bleibt.

Arbeiten bis zum Umfallen? Nicht mit uns!

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Es war nicht anders zu erwarten: Die Frage, wer die Kosten der Corona-Krise trägt, wird sich über kurz oder lang stellen. Manche Kreise machen sich jetzt schon Gedanken darüber und versuchen, entsprechend Stimmung zu machen. So auch die EU-Kommission und die Junge Industrie, die Nachwuchsorganisation der Industriellenvereinigung, die – es war nicht anders zu erwarten – kräftig am Pensionssystem rütteln wollen.

Bei uns schrillen die Alarmglocken

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Nach dem schmählichen Abgang der türkisen Arbeitsministerin, die zum engsten Umfeld des türkisen Kanzlers gehörte, heißt der Nachfolger Martin Kocher. Dieser war bis dahin Chef des IHS, einer neoliberalen Denkfabrik, die gemeinsam mit dem Wirtschaftsforschungsinstitut (WIFO) die wichtigsten Konjunkturdaten für die Regierung erhebt. Auch die Grünen begrüßten die Berufung Kochers und priesen seine wissenschaftliche Kompetenz. Überaschenderweise stimmte auch ein Teil der parlamentarischen Opposition - SPÖ und Neos - in diese Würdigung ein. Das ist zumindest bei der SPÖ erstaunlich, sieht man sich die Stellungnahmen des neuen Ministers an, die er kurz vor seiner Berufung äußerte.

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