Willkommen bei ZVPÖ 

Brief an Bundesminister Mückstein

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Sehr geehrter Herr Minister Mückstein,

der Zentralverband der PensionistInnen Österreichs (ZVPÖ) hat aus Anlass einer geplanten Aussprache mit BM Anschober, die aber letztlich aus Termingründen nicht zustande kam, einen Brief mit wesentlichen Anliegen des ZVPÖ gesandt.
Wir erlauben uns deshalb diese ebenfalls an Sie als neuen Minister heranzutragen.

1. Der ZVPÖ fordert einen Epidemiefond des Bundes, der die Kosten abdeckt, die anfallen um in den SeniorInnen- und Pflegeheimen jene Voraussetzungen zu schaffen, die es ermöglichen, eine Isolation der BewohnerInnen zu vermeiden. Dazu gehören ausreichende Vorräte an Schutzkleidungen, Masken, etc., sowie räumliche Adaptierungen und Vorkehrungen für Besuchsmöglichkeiten und vor allem eine entsprechende Zahl von Betreuungspersonen. Über den Fond kann auch ein einheitlicher Standard für ganz Österreich durchgesetzt werden. Dies ist mit großer Wahrscheinlichkeit nicht die letzte Pandemie. Unser Verband sieht einen Widerspruch darin, dass Milliardenbeträge für Waffen und Militärpersonal bereit gestellt werden, das österreichische Gesundheitswesen aber nicht epidemiefest gemacht wurde und wird.

Frühlingsfahrt 2021

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Hoffnung auf wieder mehr Zusammensein!



Im Vergleich zu den Vorjahren, spät aber doch, gab es heuer am Mittwoch, den 2. Juni wieder eine Frühlingsfahrt der Wiener Landesorganisation des ZVPÖ, die diesmal nach Mariazell führte. (Die Frühlingsfahrt im Vorjahr wurde pandemiebedingt abgesagt). Auch die Sonne meinte es diesmal mit uns gut. Sie war im Unterschied zu den Tagen davor mehrere Stunden zum Vorschein gekommen.

Mit aller gebotenen Vorsicht hat die Bezirksgruppe Liesing in Koordination mit den Bezirken Donaustadt und Floridsdorf diese nach dem mehr als 8-monatigen Lockdown, erste Tagesfahrt in diesem Jahr organisiert.

Wo die Eitelkeit anfängt, hört der Verstand auf.

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Über den gefährlichen Opportunismus der Landeskaiser

In den letzten Tagen wurde heftig – vorwiegend von Seiten einiger Bundesländer - über die Aufrechterhaltung der kostenlosen Testmöglichkeiten im Bezug auf die Sars CoV- Epidemie debattiert. Der ZVPÖ hofft, dass sich die Vernunft durchsetzen wird und fordert, dass neben den bundesweiten Gratistests auch die Infrastruktur für die flächendeckende Kontaktrückverfolgung voll einsatzfähig aufrechterhalten wird. Sämtliche Kosten müssen weiterhin vom Bund getragen werden.


Wie das Beispiel Chile derzeit zeigt, kann eine bereits gut mit Impfung versorgte Gesellschaft dennoch in eine nächste Infektionswelle, verursacht durch das Sars Coronavirus, hineinrutschen. Auf Basis jüngst publizierter Arbeiten von Gesundheitsökonom*innen kann glasklar das Versagen der Gesundheitsbehörden in der Zusammenarbeit von Bund und Ländern nachverfolgt werden. (http://www.healthsystemintelligence.eu/docs/HSI_PolicyBrief_Foederalismus_06_2021_final.pdf)

PFLEGE: Droht uns die alte Normalität?

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Schon vor dem Rücktritt von Minister Anschober wurde bekannt, dass der sogenannten „Steuerungsgruppe“ der Task Force-Pflege, die aktiv in die Parteienverhandlungen zur Reform eingebunden werden sollte, die Verhandlungskompetenzen entzogen wurden. Man braucht wenig Phantasie, um zu erahnen, welche der beiden Regierungsparteien dieser Abwertung von ExpertInnen durchgeboxt hat.

Die Ergebnisse der breit angelegten Zusammenfassung von ExpertInnenwissen aus dem Praxisfeld der Care-Arbeit (Pflege- und Versorgungsarbeit) und den relevanten Interessensvertretungen waren eigentlich bereits im alten Jahr 2020 abgeschlossen und publikationsreif. Dass es dann noch bis Mitte Februar 2021 gedauert hat, bis der Endbericht vorgelegt wurde zeigt, wie sehr wiederum die Anliegen von ExpertInnen den strategischen Überlegungen von sogenannten Entscheidungsträgern der politischen Parteien untergeordnet werden.


Aktiv LEBEN

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Die neue Ausgabe unserer Verbandszeitung „aktiv LEBEN“ ist dieser Tage wieder an unsere Mitglieder ausgeschickt worden. Neben dem Leitartikel mit vielen weiteren Beiträgen zu aktuellen Themen die uns Seniorinnen und Senioren betreffen:

• Pflege: Droht uns die alte Normalität?
• Impftermine mit Hürden
• Applaus und Lobeshymnen reichen nicht!
(Aus der Innensicht eines Pensionistenhauses)
• Seniorenmärkte sind Wachstumsbereich der Zukunft
• Mehr für Care! Pflege und Versorgungsarbeit aufwerten
• Gedanken zur Allgegenwart der Digitalisierung


Wenn sie Interesse an unserer Zeitung haben, senden wir ihnen gerne kostenlos ein Exemplar dieser Ausgabe zu. Bestellungen richten Sie bitte telefonisch an unser Büro 01/2146573 oder via e-mail an zvpoe@aon.at.

Internationaler Tag der Pflegenden 2021

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Offene Wunde Pflege

Wo eine Pflegereform jetzt ansetzen muss.

Dazu hat der ZVPÖ schon 2019 in einer Pflegeenquete eine umfassende Analyse zur Pflege in einer 40-seitigen Broschüre, zusammen mit einem 7-Punkte Forderungskatalog präsentiert.

Beide Dokumente sind in gedruckter und digitaler Form telefonisch in unserm Büro unter 01 214 65 73 oder via email bei zvpoe@aon.at gegen einen kleinen Unkostenbeitrag bestellbar.

Wie kann die Kaufkraft der Pensionen erhalten werden?

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Die jährliche Anpassung der Pensionen an die Teuerung wird derzeit nach der Entwicklung des Verbraucherpreisindex (VPI) der Statistik Austria berechnet. Es wird dazu die Entwicklung des VPI von August bis Juli herangezogen, und zwar der Durchschnitt der monatlichen Teuerungsrate in diesem Zeitraum. Die Regierung ist in ihrer Entscheidung für die tatsächliche Höhe der Anpassung allerdings nicht ausschließlich an diese Zahlen gebunden. Trotzdem sind diese die entscheidende Grundlage.

Nun ist es aber so, dass der VPI die Teuerung, die PensionistInnenhaushalte spüren, nicht wirklich wiedergibt. Bis vor einigen Jahren gab es deshalb den PensionistInnenindex, der von der Statistik Austria berechnet wurde und der dem tatsächlichen Verbrauch von PensionistInnenhaushalten näher kam. In der Regel war dieser spezielle Index etwas höher, die Teuerung für PensionistInnen also höher als es der VPI anzeigte. Der ZVPÖ forderte deshalb schon seit Jahren die Wiedereinführung des PensionistInnenindex als eine Grundlage für die jährliche Pensionsanpassung um die Kaufkraft der Pensionen zu erhalten.

Impftermine mit Hürden

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Über zwei Millionen Menschen sind laut unserer Bundesregierung bereits mindestens einmal gegen Corona geimpft. Darin enthalten sind rund eine Million aus der Gruppe der Hochbetagten und Menschen mit hohem Risiko, die bereits die zweite Teilimpfung erhielten. Die Mehrheit der Menschen in Österreich harrt allerdings noch auf einen Impftermin. Und hier beginnen die Hürden. Denn erstens braucht es die ausreichende Verfügbarkeit von Impfstoffen und zweitens bestätigte Impftermine. Einen Termin für alle, die bereits einmal geimpft wurden und zwei Termine für alle, die noch keine Teilimpfung haben. Bei rund 7,5 Millionen impfbaren Menschen in Österreich (alle über 16 Jahre) ergäbe das die erkleckliche Anzahl von etwa 10 Millionen Impfterminen.

Ein paar Worte zum Weltgesundheitstag

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Viele Menschen träumen davon, ein hohes Lebensalter zu erreichen – bei bester Gesundheit, selbstverständlich. Leichter gesagt als getan. Viele Faktoren beeinflussen die Lebenserwartung. Welchen Anteil sie jeweils genau haben, lässt sich kaum feststellen. Auf einige Faktoren können wir zudem keinen oder nur kaum Einfluss nehmen, wie etwa die eigenen Gene. Andere Faktoren können wir aber durchaus selbst beeinflussen. Deshalb ist es wichtig, sich frühzeitig mit dem Thema des Älterwerdens zu befassen. Wenn wir uns sorgfältig um unseren Körper kümmern, können wir viele der Veränderungen verlangsamen oder sogar ganz verhindern.

Demenz und Pflegegeld

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Seit einigen Jahren wird bei der Einstufung des Pflegegeldes die Demenzerkrankung besonders berücksichtigt. Nun wurde angekündigt, dass die bestätigte Demenzerkrankung bei der kommenden Pflegereform zu einer Pflegegelderhöhung führen wird.

Ein Rückblick und Ausblick von Dr. Rudi Gabriel, Arzt in Eisenstadt.


Der Pflegebedarf eines Menschen wird an Hand von Zeittafeln ermittelt. Besondere Einschränkungen, wie schwere Sehbehinderung, Behinderungen der Motorik und Erkrankungen des Nervensystems werden in die Berechnung einbezogen. Zwei Tätigkeitsfelder bestimmen die Bewertung: Die Hilfsverrichtungen für die Bewältigung des Alltags und die direkten Betreuungsmaßnahmen bei den individuellen Bedürfnissen der Menschen.
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