Seit Ende März liegt ein von der FPÖ beworbenes „Pensionisten Volksbegehren“ auf. Bei einem ersten Hinschauen mögen sich die beiden Forderungen, nach „fairen Pensionen“ und für ein „Recht auf analoges Leben“, weitgehend mit unseren (ZVPÖ-)Forderungen decken.
Dass die dritte Forderung nach einer „umfassenden Gesundheits- und Pflegeversorgung ohne lange Wartezeiten“, auf „Leistungsträger“ eingeschränkt werden soll, lässt bereits Skepsis in uns aufkommen.
Ein weiterer Beitrag in unserer Kolumne „Rat & Hilfe"
Zwei kostenlose ÖBB- Tickets für Fahrten im Inland.
Seit dem 15. April erhalten Bezieher:innen einer Ausgleichs- oder Ergänzungszulage ab ihrem 65. Geburtstag bei Neubestellung oder Verlängerung der kostenlosen „Vorteilscard Senior Frei" zwei kostenlose Tickets für Fahrten im ÖBB-Netz innerhalb Österreichs auf ihr Kundenkonto geladen.
Herbert Fuxbauer:;„Ich bin selbst IT-Spezialist und hätte nie gedacht, auf so eine Masche hereinzufallen. Genau deshalb ist es mir wichtig, andere – insbesondere ältere Menschen – davor zu warnen."
Kollege Rudi Gabriel und Kollegin Ulli Fuchs berichteten über die Diskussions- und Vortragsreihe „Sozialversicherung – das geht uns alle an“ aus den Jahren 2024 und 2025, die im Rahmen der „Zukunftswerkstatt Gesundheitspolitik“ stattfand und präsentierten ihre Broschüre, in der die Ergebnisse dieser Reihe zusammengefasst sind.
„Nur wer kämpft kann gewinnen“, meint Kollege Josef Stingl, Mitglied im Vorstand der ÖGB-PensionIst:innen und im Bundesvorstand des ZVPÖ.
Noch vor wenigen Monaten erklärte die Salzburger Landeshauptfrau Karoline Edtstadler in Bezug auf die Abschaffung des Pflegebonus, dass es nicht ihr Ziel sei, von allen geliebt zu werden, und dass das Ende des Pflegebonus unumstößlich sei.
Fast alle Senior_innen müssen seit Juli 2025 einen KV-Beitrag von 6 % abführen.
Das ist eine bombige Steigerung um rund 17% !
Seit 2026 betrifft das auch die Ausgleichszulagenbezieher_innen. Sie zahlen jetzt sowohl für ihre mageren Bruttopensionen als auch für die gewährten Ausgleichszulagen zusammen die 6 % KV-Beitrag. Und das, obwohl die Ausgleichszulage gesetzlich eigentlich keine Pensionsleistung, sondern eine kümmerliche Transferleistung zur Armutssicherung ist. Zur Erinnerung: Für Mindestsicherung oder Kinderbeihilfe müssen – und das halten wir für richtig – keine SV-Beiträge abgeliefert werden.
Im aktuellen Jahresbericht 2025 des Dachverbandes der Sozialversicherungsträger wird diese Belastungs-Maßnahme speziell für Senior_innen, die darüber hinaus auch nicht alle Senior_innen gleich behandelt, als „solidarische Verteilung der Finanzierungslasten“ schöngelogen.
Dazu lädt unsere ZVPÖ-Gruppe OÖ aus Linz am Donnerstag, 23. April 2026 ein.
Auf das Bild klicken, dann wird es groß!
.
Anreise aus Linz mit dem Postbus 400, Abfahrt - siehe Fahrplan – Hinfahrt (hier klicken!) - nach persönlicher Haltestelle, eintreffen in Enns Haltestelle Busbahnhof nach Fahrplan 9:19 Uhr.
Zum Ändern der Schriftgröße verwenden Sie bitte die Tasten [Strg] [+] zum Schrift vergrößern [Strg] [-] zum Schrift verkleinern [Strg] [0] um die Schriftgröße zurückzusetzen