Zum Gedenken an Anni Haider (geb. Ladislav, 1902-1990)
Vielen Menschen ist Anni Haider aus dem Film „Tränen statt Gewehre"*) ; bekannt, in dem sie sich an den Februar 1934 im Goethehof erinnert.
Unter Einsatz ihres Lebens hat sie damals Kontakt zur Zentrale des Schutzbundes auf der anderen Seite der Donau aufgenommen und die Anweisungen an die im Goethehof verschanzten Schutzbündler überbracht.
*) 1983 stand Anni Haider den Filmemacherinnen Karin Berger, Elisabeth Holzinger, Lotte Podgornik und Nadia Trallori für den Dokumentarstreifen Tränen statt Gewehre, der sich insbesondere mit dem Bürgerkrieg im Februar 1934 beschäftigt, zur Verfügung.
Am 9. Februar besuchte der ZVPÖ Wien eine Ausstellung über die „Zerstörung der Demokratie Österreichs von März 1933 bis Februar 1934“ in der Wienbibliothek im Wiener Rathaus .
Anläßlich des 100-jährigen Bestandes des ZVPÖ, bringen wir ab heute unsere nach wie vor aktuellen Forderungen vor, welche auf unserem Bundestag in Graz im Jahr 2022 beschlossen wurden.
Frieden ist nicht alles, aber ohne Frieden ist alles nichts.
Der ZVPÖ ist überparteilich, aber nicht unpolitisch. Neben der Vertretung der sozialen Interessen der älteren Generationen ist der Verband seit seiner Gründung für Frieden und Solidarität auch in den internationalen Beziehungen eingetreten. Soziale Sicherheit und sozialer Fortschritt im Allgemeinen und für die älteren Generationen im Besonderen erfordern Frieden. In unserem Verband gibt es noch KollegInnen, die sich an die Gräuel des Zweiten Weltkriegs erinnern. Sie, aber auch alle anderen, sind deshalb zutiefst besorgt über die internationale Entwicklung, in der der Krieg wieder als Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln betrieben wird. Die Kriege in Nahost und jüngst in und gegen die Ukraine – wie schon jene gegen Jugoslawien, den Irak und Libyen in den 1990er und Nuller-Jahren – haben ein Klima geschaffen, in dem Aufrüstung statt Abrüstung, Konfrontation statt Zusammenarbeit, Kriegspropaganda statt Völkerverständigung dominieren und Wirtschaftskriege auf Kosten der Menschen angezettelt werden. Jeder Krieg untergräbt demokratische Rechte und stärkt autoritäre Tendenzen.
Mit der Übermittlung an den Petitionsausschuss des oberösterreichischen Landtages zur weiteren Behandlung hat die Landesgruppe Oberösterreich des Zentralverbandes der Pensionist:innen (ZVPÖ) die im Mai gestartete Petition „Freier Zugang zu öffentlichen Leistungen“ abgeschlossen.
Wir bewegen uns auf einen runden Geburtstag unseres Verbandes im kommenden Jahr zu!
Das Jahr 2023 neigt sich dem Ende zu, ein Jahr in dem uns wieder vor Augen geführt wurde, wie wertvoll die Gesundheit jedes einzelnen von uns ist. Für uns bleibt wichtig, in unserer Gesellschaft solidarisch zu handeln.
Wir wollen in den nächsten Tagen Kraft für die kommende Zeit sammeln und mit Zuversicht dem neuen Jahr entgegenblicken.
Das merkte ZVPÖ- Bundesobmann Michael Graber in einem Diskussionsbeitrag auf der letzten Sitzung des Seniorenrates an.
Die Sitzung stand im Zeichen eines Resümee über das Erreichte in diesem Jahr. Die beiden PräsidentInnen (Peter Kostelka für den SP-nahen Seniorenverband und Ingrid Korosec für den VP-nahen Seniorenbund) zeigten sich zufrieden mit den Beschlüssen der Regierung bezüglich der Pensionsanpassung 2024 (Abgeltung der Inflation mit 9,7%), der vorverlegten Aufwertung des Pensionskonto für NeupensionistInnen und der Aussetzung der Aliquotierung der ersten Pensionsanpassung nach Antritt der Pension. Sie hoben die Indexierung des Pflegegeldes und die Erhöhung der Förderung der 24-Stundenpflege hervor.
Die Welser Initiative gegen Faschismus hat unseren Kollegen Josef Knasmüller den Elfriede-Grünberg-Preis verliehen.
Wir sind stolz , dass er zu den Mitgliedern unseres Verbandes in Oberösterreich zählt.
Den Gratulationen an Sepp Knasmüller schließen wir uns im Namen des Bundesvorstandes des Zentralverbandes der Pensionistinnen und Pensionisten an.
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